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Letztes Update 27.02.2019
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Wie alles begann . . . jedem, der mich früher gefragt hätte, ob ich Lust zum Golfen hätte, hätte ich mit  ziemlicher Sicherheit "Nein" mit Ausrufezeichen geantwortet. Ich und Golfen, das konnte ich mir damals gar nicht vorstellen. Warum eigentlich ?, ich kann diese Frage nicht beantworten. Doch dann erhielt ich über einen  Lieferanten einen Gutschein für zwei Personen für drei Monate Spielberechtigung inclusive fünf Trainerstunden auf dem Golfplatz in Sinsheim. Meine Frau und ich gingen mit gemischten Gefühlen zu unserer ersten Trainerstunde. Und siehe da, bereits nach einer Stunde haben wir Gefallen an diesem Sport gefunden. Nur haben wir damals nicht damit gerechnet, dass es die drei Monate, die wir uns zum Golfen ausgesucht hatten, durchregnete. Und der Spruch "...nur schlechte Kleidung" war uns damals noch nicht bekannt, so dass wir den Gutschein nicht komplett ausnutzen konnten. Im gleichen Jahr weilten wir in Hinterzarten zum Urlaub. Es war ein schöner sonniger Tag und wir wussten noch nicht was wir mit dem Tag anstellen sollten. Also setzten wir uns ins Auto und fuhren einfach mal los, um uns die Gegend ein wenig anzuschauen. Wie es der Zufall so will,  fuhren wir an einem Golfplatz vorbei. Wir hielten dort an und schauten uns ein wenig um. Dort lief uns der Pro des Golfplatzes über den Weg. Wir kamen ins Gespräch und er nahm sich etwas Zeit für uns,  zeigte uns noch etwas über seinen Platz und von der Technik des Golfschlags. Wir nutzten dies und hatten richtig Spaß dabei,  auf der Driving Range ein paar Bälle zu schlagen. Ich glaube, in diesem Moment haben wir uns entschieden, mit dem Golfen anzufangen. Am nächsten Morgen hat es geregnet und es sollte auch den ganzen Tag so weitergehen. Kurzentschlossen, zuweilen sind wir ziemlich spontan, fuhren wir nach Freiburg zum nächsten Sport Karstadt. Glücklicherweise hatte dieser eine Golfabteilung. Wir verbrachten dort bestimmt ein paar Stunden, schauten uns alles in Ruhe an und ließen uns auch einiges erklären. Na ja, was soll ich sagen, wieder war uns der Zufall hold und wir ergatterten spontan, wie sollte es auch anders zu erwarten sein,  zwei Golfbags samt Anfängersatz Schläger für Damen und Herren, die gerade  im Angebot waren. Nebst diesem Angebot erstanden wir noch für jeden einen Putter, ein paar Schuhe und Handschuhe. Einfach alles, was ein Golfanfänger eben so braucht. Bezahlt, eingepackt und gegangen. Als wir dann mit unseren Schätzen vor dem Karstadt standen, wurde uns erstmal bewusst, dass wir ein kleines Platzproblem hatten. Vom Karstadt zum Hotel noch nicht, aber vom Hotel nach Hause. Wir waren nämlich mit unserem BMW z4 im Urlaub und wer das Auto kennt, weiß, dass zwei Koffer und zwei Golfbags samt Inhalt das Platzangebot des Hübschen maßlos überstrapazierten. Also was tun? Glücklicherweise konnten wir meinen Schwager samt seiner Frau und seinem geräumigen Auto zu einem Besuch bei uns in Hinterzarten überzeugen. Nebst den schönen gemeinsam erlebten Stunden, war der Transport der Golfbags gerettet und wir konnten ohne Probleme entspannt nach Hause fahren und unsere bags später beim Schwager abholen. So, nun haben wir wie man so sagt, Blut geleckt und der nächste Schritt war die Suche nach einem geeigneten Golfclub.  Bei uns in der Gegend gibt es gleich  mehrere, aber nach welchen Kriterien sucht man sich einen Golfclub aus?  Wir haben uns einige angeschaut und schnell war uns klar, dass es wichtig war, dass der Weg zum Golfclub nicht sehr weit sein darf. Letztendlich haben wir uns für den Golfclub Kaiserhöhe in Ravenstein-Merchingen entschieden. Schöner Platz inmitten von Wiesen, Feldern und Wäldern. Also richtig idyllisch. Dann haben wir uns als nächsten Schritt damit befasst, wie wir die Platzreife erlangen und Mitglied werden können. Nach ausführlicher Beratung haben wir uns entschieden, mit der 9 Loch Platzreife anzufangen. Wir haben uns dann 2007 zu einem Kurs, der über 3 Tage ging, angemeldet. Das war lustig, aber auch sehr anstrengend.  Wir haben nette Gleichgesinnte kennengelernt, manche Freundschaften bestehen heute noch. So, Platzreife geschafft. Nun stand natürlich an, das Handycap zu verbessern. Das erste Turnier wurde geplant. Leider sollte uns das Wetter einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen. Es goss in Strömen. Wir warteten  noch hoffnungsvoll auf eine Besserung, aber die Wetterprognose widersprach unserer Hoffnung und  sagte nichts Gutes voraus. Die Gruppe besprach sich und der Start wurde freigegeben. Ich konnte gut nachvollziehen, dass einige in Anbetracht des grässlichen Wetters die Teilnahme verweigerten, hätte ich heute sicher auch gemacht. Aber es sollte schließlich mein erstes Turnier sein, und da einige der Gruppe – flight -  ebenfallsgewillt waren, den Kampf  gegen das schlechte Wetter aufzunehmen, zogen wir kampfesmutig los. Die Abschläge waren gar nicht das Problem, die verliefen noch ganz gut, aber auf dem Fairway tat man sich an manchen Löchern doch schwer. Es hatten sich kleine Seen gebildet. Eine einzige Wasserschlacht. Egal, was angefangen wurde musste zu Ende gebracht werden. Wie sagen wir Golfer immer. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Das Putten ging dann wieder einigermaßen und wer am Loch 9 trocken ankam, trug wohl die richtige Kleidung. Die meisten von uns waren  bis auf die Unterwäsche völlig durchgeweicht. Aber wir haben es geschafft und ein jeder hatte sich im Handycap ein klein wenig verbessert. Bei einem warmen Tee ließen wir den Tag nochmals Revue passieren. Dieses erste Turnier werden wir niemals vergessen. Ein Jahr lang spielten wir auf dem 9 Loch Platz und haben unsere Technik sehr verbessert. Das genügte uns nun                                                       nicht mehr, wir wollten auf den 18 Loch Platz und auch andere Golfplätze aufsuchen.  Also war der nächste Schritt natürlich Platzreife für den 18 Loch Platz. Im März 2008 war es dann so weit. Wir erlangten in einem zwei Tage Kurs die Platzreife für den 18 Loch Platz. Die Welt stand uns offen, denn jetzt konnten wir spielen, wo wir wollten. Das führten wir bis zum heutigen Tag fort und ich hoffe ziemlich lange noch.
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